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What's Dart ?

Was is'n Dart ?

 

Man unterscheidet GRUNDSÄTZLICH zwischen Steeldart und Elektrodart.

Beim Steeldart wird mit starren Metallspitzen auf eine Scheibe (Board) aus gepressten Sisal-Borsten geworfen. Beim E-Dart wird mit flexiblen Kunststoffspitzen (Softtips) auf einer Kunststoffscheibe mit einer Lochmatrix gespielt. Steeldarts sind mit durchschnittlich 22 g schwerer als E-Dart-Pfeile mit ca. 16 g (mit Steeldarts sollte daher nicht auf E-Dart-Automaten geworfen werden!). 

Während beim E-Dart der Automat auch Pfeile zählt, die wieder herausfallen, so gilt beim Steeldart: die Spitze muss im Board stecken und wird auch erst beim Herausziehen gewertet. "Herausfaller" (bouncer) kommen ab und zu vor. Meistens neigen sich die Darts erst einmal im Zeitlupentempo in Richtung Boden, bevor sie aus dem Board fallen und geben immer wieder Anlass zu echt witzigen Sprints von Spielern in Richtung Scheibe.

Als positiver Effekt des E-Darts kann angesehen werden, dass es das Dartspiel insgesamt populärer gemacht hat. Negativ sind jedoch die Kosten zu sehen,  die beim häufigen E-Dart spielen anfallen. Steeldart ist kostenlos und hat den angenehmen Nebeneffekt, dass die grauen Zellen trainiert werden. (Anm.: Viele Spieler möchten die, durch das Dartspielen erworbenen Kopfrechenfähigkeiten, nicht mehr missen!)

Die folgende Anleitung bezieht sich hauptsächlich auf Steeldart, ist aber auch für E-Dart relevant..

 

Zum Steeldarten benötigt man eine Dartscheibe und einen Satz Darts, bestehend aus 3 Wurfpfeilen.

 

1. Die Dartanlage

Die Scheibe wird so aufgehängt, dass sich der Mittelpunkt genau 1,73 m über dem Boden befindet.

Die Abwurflinie befindet sich 2,37 m (Steeldart)  bzw. 2,44 m (E-Dart) von der Vorderseite der Scheibe entfernt.

Dart ist ein englisches Spiel. Daher ergeben sich auch die "krummen" Maße, aus der Umrechnung von Zoll in Meter.

 

 

2. Die Darts

Gute Darts müssen nicht teuer sein. Mit 45,- € kann man schon dabei sein. Allerdings sollte man einige Dinge beachten:

Gute Darts sollten einen geringen Durchmesser besitzen.  In manchen Kaufhäusern und Spielehandlungen werden leider immer noch Messingdarts mit einem Durchmesser von bis zu 1 cm verkauft. Diese sind allerdings eher zur Großwildjagd oder zur Erstürmung einer Festung geeignet.

Kompetente Hersteller benutzen spezielle Metallmischungen um ein Gewicht um die 21 g bei möglichst schmalem Dartkörper (Barrel) zu erreichen. Anfänger sollten mit schwereren Darts beginnen da sich hier kleinere Abweichungen beim Wurf weniger stark auswirken als bei leichten Darts.

Ein Dart besteht aus 4 Teilen:

Flights gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Das Material und die Form der Flights beeinflussen die Fluggeschwindigkeit und Flugstabilität der Darts enorm.

Shafts sind in unterschiedlichen Längen und in den Materialien Kunststoff und Aluminium erhältlich. Während das Material reine Geschmackssache ist, entscheidet die Länge der Shafts über das Flugverhalten der Darts. Ein längerer Shaft stabilisiert den Flug des Dart etwas mehr und ist somit besonders für Anfänger geeignet.

Auch Barrels gibt es in unzähligen Variationen von Tropfen- bis hin zur Stabform. Beachten sollte man das Gewicht und den Durchmesser der Barrels und dass die Form gut in der Hand liegt.

Das Tip oder Point ist die Stahlspitze des Dart. Während bei herkömmlichen  Darts die Spitze mit dem Barrel fest verbunden ist, sind bei sogenannten PowerPoints die Spitzen austauschbar. Solche PowerPoints sind mit einem Gewinde im Barrel eingeschraubt und besitzen eine spezielle Mechanik, die ein Herausspringen der Darts aus der Scheibe beim Treffen eines Drahtes (dieser markiert die Feldränder der Scheibe) verhindern soll. Selbstredend sind solche Darts teuerer als herkömmliche Pfeile, obwohl man auch PowerPoints schon hat abprallen sehen.

 

 

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